Glossar Mond

Neumond

Der Neumond ist die Phase, in der Sonne und Mond auf derselben Seite der Erde ausgerichtet sind (in Konjunktion). Die beleuchtete Seite des Mondes wendet sich dann von uns ab, sodass seine Scheibe dunkel und fast unsichtbar am Himmel bleibt. Es ist der schwarze Mond, der Beginn des Zyklus. Viele Traditionen sehen darin eine günstige Schwelle für Anfänge und das Formulieren von Absichten.

Warum du ihn kaum siehst

Beim Neumond gehen Mond und Sonne mehr oder weniger gemeinsam auf und unter, verloren in ihrem Glanz. Seine beleuchtete Seite ist dem Weltraum zugewandt, weit von dir entfernt, und es bleibt nur eine dunkle Scheibe. Zwei oder drei Sonnenuntergänge später kannst du eine dünne, tiefstehende Sichel am Horizont erkennen, gleich nach dem Sonnenuntergang.

Wozu die Tradition dich einlädt

Dieser dunkle Moment wird oft wie ein leeres Blatt erlebt. Du kannst eine Absicht dort hinterlegen, benennen, was du in den kommenden Wochen wachsen sehen möchtest, oder einfach Ruhe suchen, bevor du die Bewegung wieder aufnimmst. Nichts ist verpflichtend, nimm es als kleines Aufbruchsritual, ganz auf dich zugeschnitten, ohne etwas zu erzwingen.