Mondknoten
Die Mondknoten sind die beiden Punkte, an denen die Mondbahn die Ekliptik kreuzt, die Ebene der scheinbaren Sonnenbahn. Der Nordknoten markiert den Durchgang des Mondes über diese Ebene, der Südknoten darunter. Es sind keine Himmelskörper, sondern geometrische Punkte, die sich in etwa 18,6 Jahren rückläufig durch den Tierkreis bewegen. Die Astrologie liest ihre Achse als Entwicklungsrichtung, zwischen bereits Erobertem und dem Ruf.
Warum sie die Finsternisse regieren
Eine Finsternis kann nur entstehen, wenn ein Neu- oder Vollmond nahe an einem Knoten fällt, nur dort richten sich Sonne, Erde und Mond wirklich aus. Wenn du von einer Finsternissaison hörst, liegt es daran, dass die Sonne um einen dieser beiden Punkte wandert. Die Alten nannten sie Kopf und Schwanz des Drachen, jenes Wesens, das die Lichter verschlang.
Was die Nord-Süd-Achse erzählt
In der Astrologie beschwört der Südknoten bekanntes Terrain, erworbene Reflexe, manchmal eine Bequemlichkeit, die zurückhält. Der Nordknoten zeigt die Richtung, die Mut verlangt, jene, in der du wächst. Demetra George liest diese Achse als einen Faden der Entwicklung, gespannt durch das ganze Horoskop. Nimm es als Spiegel, nie als Urteil, es benennt eine Richtung, aber du bist es, die geht.
Quellen
- , Astrology and the Authentic Self (2008)
- , The Eagle and the Lark (1992)