Glossar Mond

Erstes Viertel

Das erste Viertel ist der zunehmende Halbmond, sichtbar etwa eine Woche nach dem Neumond. Sonne und Mond bilden dann von der Erde aus gesehen einen rechten Winkel, und genau die Hälfte der sichtbaren Scheibe erscheint beleuchtet. Der helle Teil wächst weiter auf den Vollmond zu. Die Tradition verbindet diesen Punkt des Zyklus mit Spannung, Entscheidung und dem Übergang zum Handeln.

Wie du es erkennst

Beim ersten Viertel siehst du einen klar geschnittenen Halbkreis, mit dem Licht auf der rechten Seite auf der Nordhalbkugel. Er steht bereits früh am Abend hoch am Himmel und geht gegen Mitternacht unter. Es ist ein Mond, der sich leicht beobachten lässt, ideal, um Reliefs entlang der Schattenlinie zu erahnen.

Wozu die Tradition dich einlädt

Eine Woche nach deiner Neumond-Absicht tauchen hier oft die ersten Hindernisse auf. Die Tradition liest diesen Moment als Aufruf, zu wählen und zu handeln, statt zu warten. Du kannst einen kleinen konkreten Schritt hin zu dem tun, was du in Bewegung gesetzt hast. Sieh es als sanften Anstoß, nicht als starren Befehl.