Jupiterhügel
Der Jupiterhügel ist das Polster an der Basis des Zeigefingers, des Fingers des Jupiter. Die chiromantische Tradition liest darin Ehrgeiz, Selbstvertrauen, das Verhältnis zu Führung und zum Ideal. Ein gut entwickelter Handballen beschwöre die Führungspersönlichkeit, den Sinn für gerechte Autorität, ein zurückhaltender Handballen eine diskretere Sicherheit. Seine Lesung ergänzt sich mit der Länge des Zeigefingers, ein langer Zeigefinger und ein voller Handballen verstärken gemeinsam das Thema der Selbstbehauptung.
Wo du ihn lokalisierst
Schau auf die Basis deines Zeigefingers, die kleine fleischige Erhebung, die ihn stützt, knapp über der Fingerwurzel, ist der Jupiterhügel. Vergleiche ihn mit den anderen Handballen an der Fingerbasis. Dominiert er, sieht die Tradition darin eine jupiterhafte Tonlage, tritt er zurück, rückt das Thema der Autorität in den Hintergrund.
Was die Tradition darin liest
Benham machte Jupiter zum Handballen des gesunden Ehrgeizes und des Selbstvertrauens. Gut ausgeprägt, spräche er von Lust am Unternehmen, am Führen, am Höherstreben, ohne zu erdrücken, zu geschwollen, von Stolz, der allen Raum einnimmt, abwesend, von Bescheidenheit, die sich selbst vergessen kann. Lies ihn zusammen mit deinem Zeigefinger, ein langer Finger verstärkt die Selbstbehauptung, ein kurzer mildert sie.
Quellen
- , The Laws of Scientific Hand Reading (1900)