Triade (Enneagramm)
Eine Triade ist eine Gruppierung dreier Enneagramm-Typen, die eine gemeinsame Dynamik teilen. Die bekannteste Einteilung unterscheidet drei Zentren, instinktiv (8, 9, 1), emotional (2, 3, 4) und mental (5, 6, 7), jedes mit einer strukturierenden Emotion verbunden, Zorn, Scham oder Angst. Riso und Hudson schlagen weitere Triaden vor, wie die horneyanischen Gruppen (durchsetzend, entgegenkommend, zurückgezogen), die das Raster anders durchqueren. Diese Dreier-Lesarten geben dem Modell seine Tiefe.
Die drei Zentren, erster Schlüssel
Noch bevor du deinen genauen Typ suchst, vereinfacht die Identifikation deines dominierenden Zentrums alles, neun Porträts werden zu drei Familien. Frag dich, was in dir zuerst auf eine Schwierigkeit reagiert, der sich anspannende Körper, das sich zusammenziehende Herz oder der sich beschleunigende Kopf. Helen Palmer macht das zum Ausgangspunkt jeder Erkundung des Modells.
Die weiteren Einteilungen
Riso und Hudson legen weitere Triaden über das Raster, die horneyanischen Gruppen beschreiben, wie du dich auf andere zubewegst (dich behauptend, dich anpassend oder dich zurückziehend), und die harmonischen Gruppen zeigen, wie du reagierst, wenn es schlecht läuft. Diese Lesarten zu kreuzen verfeinert dein Porträt weit mehr, als eine einzelne Zahl es könnte.
Quellen
- , The Wisdom of the Enneagram (1999)
- , The Enneagram: Understanding Yourself and the Others in Your Life (1988)