Glossar Kristallheilkunde

Geode

Eine Geode ist ein Gesteinshohlraum, dessen Innenwände mit Kristallen bedeckt sind, entstanden über Jahrtausende durch mineralreiches unterirdisches Wasser. Am bekanntesten sind die Amethystgeoden aus Brasilien und Uruguay, manchmal mannshoch. In der Steinheilkunde macht die Tradition daraus ein zentrales Element, in einen Wohnraum gestellt wegen seiner Präsenz, und eine natürliche Auflage, um andere Steine aufzuladen.

Wie sie entsteht

Alles beginnt mit einer Leerstelle, einer Gasblase in erkaltender Lava, einer ausgehöhlten Tasche in Kalkgestein. Über Jahrtausende zirkuliert kieselsäurereiches Wasser darin und lagert seine Kristalle ab, Schicht für Schicht, von der Wand zur Mitte. Öffnet man das Gestein, entdeckt man diesen inneren Himmel, einen zum Schatzkästchen gewordenen Hohlraum.

Bei dir zu Hause

Eine Geode lebt man als zentrales Objekt, im Wohnzimmer oder nahe dem Eingang aufgestellt, zieht sie den Blick auf sich und schafft Präsenz. Die Tradition schreibt ihr auch eine Rolle als Ladestation zu, lass deine getrommelten Steine oder deinen Schmuck über Nacht in ihrer Höhlung liegen. Und stäub sie hin und wieder mit einem weichen Pinsel ab, ihre Spitzen mögen weder Stöße noch Reibung.

Quellen

  • Cornelis Klein und Barbara Dutrow, Manual of Mineral Science (2007)