Glossar Kristallheilkunde

Reinigung eines Steins

Die Reinigung eines Steins ist das Ritual, mit dem er in der Steinheilkunde gesäubert und dann aufgeladen wird. Die Säuberung geschieht mit Wasser, mit Kräuterrauch oder mit Klang, das Aufladen mit Mondlicht oder einer Bergkristalldruse. In der Tradition ist es vor allem eine Geste der Erneuerung der Absicht, eine Art, den Stein zurückzusetzen, bevor man ihm einen neuen Wunsch anvertraut. Keine physische Veränderung des Minerals ist im Spiel.

Säubern und dann aufladen

Du kannst deinen Stein unter klares Wasser halten, ihn in leichten Rauch tauchen oder ihn neben eine kleine Schale grobes Salz legen, je nachdem, was dich am meisten anspricht. Prüfe trotzdem seine Beschaffenheit, manche weichen oder porösen Steine mögen weder Wasser noch Salz. Das Aufladen geschieht dagegen oft in einer Vollmondnacht, auf einer Fensterbank.

Eine Geste mehr als eine Wirkung

Das Wesentliche liegt nicht im Stein, sondern im Ritual, dir einen Moment zu nehmen, um deine Absichten niederzulegen. Viele erleben es als kleine bewusste Pause, ein bisschen wie ein liebgewonnenes Objekt wegzuräumen. Tu es, wenn du den Wunsch dazu spürst, ohne dich um eine feste Regel zu sorgen.

Quellen

  • Judy Hall, The Crystal Bible (2003)