Neumond · 27. April 2025
Neumond am 27. April 2025
Der Neumond im April 2025 fällt auf den Sonntag, 27. April 2025 um 21:31 Uhr, Berliner Zeit, im Stier. Die Uhrzeit stammt aus einer echten astronomischen Berechnung, auf die Minute genau: sie bezeichnet den exakten Moment, in dem der Mond der Sonne begegnet, ganz gleich, wo du dich befindest.
Die exakten Daten
- Datum
- Sonntag, 27. April 2025
- Exakte Uhrzeit (Berlin)
- 21:31
- UTC-Uhrzeit
- 19:31
- Zeichen
- Stier
Was diese Mondphase färbt
Mitten im Frühling, wenn der Saft fertig gestiegen ist und alles dichter wird, schlägt der Neumond im Stier vor, in die Materie zu säen. Der Stier ist fixe Erde: Er läuft nicht, er wurzelt. Er regiert das zweite Haus, das der Ressourcen, des Geldes, des Wertes, den man sich selbst zugesteht, und des Körpers als erstes Territorium. Was du unter diesem Himmel pflanzt, ist kein Funke, es ist eine Knolle: etwas, das Monate, vielleicht Jahre braucht, und das halten wird. Eine Gewohnheit materieller Sicherheit, eine sanftere Beziehung zu deinem Körper, eine Entscheidung darüber, was wirklich Wert für dich hat (und was keinen mehr hat). Die Stimmung dieser Mondphase ist langsam, sinnlich, fast eigensinnig: Die Welt riecht besser, Texturen zählen, Eile erscheint plötzlich absurd. Die Tradition liest darin den Moment des Verwurzelns: Jan Spiller verbindet diesen Neumond mit geduldigem Aufbau und Selbstwertgefühl, jener ruhigen Art zu wissen, was man wert ist, ohne es beweisen zu müssen. Es ist auch die richtige Mondphase, um Genuss zu säen: nicht die Aufregung, sondern den dauerhaften Genuss, den, der nährt. Wenn der Widder einen ersten Schritt verlangte, verlangt der Stier einen ersten Stein: Wähle etwas, das du in fünf Jahren noch halten möchtest, und lege jetzt das Fundament, ohne Eile.
Das vollständige Bild dieser Mondphase, zum Lesen vor dem Tag selbst: Neumond im Stier.
Ein einfaches Ritual, um sie willkommen zu heißen
Koch dir etwas Einfaches und Gutes, und iss es langsam, ohne Bildschirm, und achte auf jede Textur: Der Stier hört über die Sinne zu. Schreib dann deine Absicht auf ein Blatt Papier, nur eine, formuliert als etwas Wachsendes („ich lasse ... wachsen“). Wenn du kannst, pflanze wirklich einen Samen oder eine Knolle in einen Topf, und schiebe das gefaltete Blatt darunter, in die Erde. Sonst leg es unter einen Stein oder einen schweren Gegenstand, den du liebst. Jedes Mal, wenn du gießt, wirst du dich erinnern. Es ist ein Gärtnerritual: wenige Gesten, viel Beständigkeit.