Dreikartenlegung
Die Dreikartenlegung ist die meistgenutzte Kurzlesung des Tarots, drei nebeneinander gelegte Karten, jede mit einer im Voraus festgelegten Position. Das bekannteste Schema ist Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft, aber andere Schemata funktionieren genauso gut, Situation, Handlung, Ergebnis, Körper, Herz, Geist, du, der andere, die Beziehung. Die Stärke der Methode liegt in ihrer Begrenzung, nur drei Positionen zwingen dazu, einen klaren Blickwinkel zu wählen.
Dein Schema vor dem Ziehen wählen
Entscheide deine drei Positionen, bevor du auch nur eine Karte umdrehst, sonst biegst du den Sinn nach dem, was du erwartest. Für eine Blockade versuch, was hält mich zurück, was hilft mir, der nächste Schritt. Für eine Bindung, was gebe ich, was empfange ich, was zirkuliert. Das Schema ist deine Frage, in drei Zeiten gestellt.
Die mittlere Karte als Angelpunkt lesen
In fast allen Schemata bildet die mittlere Karte das Scharnier, die Gegenwart, die Handlung, das Herz. Lies zuerst die beiden äußeren Karten, dann frag dich, wie die mittlere sie verbindet oder verwandelt. Drei Karten reichen, um eine Bewegung zu zeichnen, such das Verb, das von der ersten zur letzten geht.
Quellen
- , Tarot for Your Self (1984)