Glossar Astrologie

Mond

Der Mond ist das zweite Gestirn des Geburtshoroskops in der westlichen Astrologie. Sein Zeichen und sein Haus beschreiben das Gefühlsleben eines Menschen, seine tiefen Bedürfnisse, seine instinktiven Reflexe und sein Sicherheitsempfinden. Die Tradition verbindet ihn mit der Mutter, der Kindheit und der inneren Welt; die psychologische Astrologie sieht darin das affektive Unbewusste, das Körpergedächtnis und die Art, wie man sich tröstet und um sich selbst kümmert.

Was der Mond beleuchtet

Wo dein Mond steht, spürst du, noch bevor du denkst: deine erste Reaktion, das, was dich beruhigt, das, was du brauchst, um dich sicher zu fühlen. Sein Zeichen färbt deine Stimmungen, und sein Haus zeigt, wo du Trost suchst, jenes innere Zuhause, zu dem du zurückkehrst, wenn die Welt dich müde macht.

In der Tradition

Die Alten verbanden den Mond mit dem Körper, den Zyklen und der Mutterfigur, ein wandelbarer Spiegel der inneren Gezeiten. Die zeitgenössische Deutung liest darin den Teil von dir, der sich erinnert: deine gefühlsmäßigen Gewohnheiten, das, was du sehr früh über Fürsorge und Bindung gelernt hast und manchmal wiederholst, ohne es zu merken.

Quellen

  • Stephen Arroyo, Astrology, Psychology, and the Four Elements (1975)
  • Steven Forrest, The Inner Sky (1984)